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B(r)eikoststart - Wie du anfängst und worauf du achten musst, habe ich dir kompakt zusammengefasst!

 

M I T T A G S B R E I 🥔

 

Der Gemüsebrei ist die erste Breimahlzeit, die man einführt. Zunächst besteht er nur aus reinem Gemüse, wie beispielsweise der Pastinake. Manche Babys nehmen den Brei auf Anhieb gut an, andere brauchen ihre Zeit bis sie sich an Konsistenz, Geschmack, Farbe usw. gewöhnt haben.

 

🤍 Bleibt geduldig mit euch und eurem Kind

🤍 Versucht ggf. etwas Obstbrei (Apfel- oder Birnenmus) unterzurühren

🤍 Startet nach ein paar Tagen einen neuen Versuch

 

Wird der Gemüsebrei akzeptiert, solltet ihr ihn um einen TL Pflanzenöl pro 100 g Brei zur Versorgung mit essenziellen Fettsäuren ergänzen. Für den Mittagsbrei hat sich natives Rapsöl weitestgehend etabliert. Nach ca. einer Woche kann man den Gemüsebrei um 50 g Kartoffel oder 15 g Getreide ergänzen. Richtet euch aber, wie bei allem, immer nach den Bedürfnissen eurer Babys. Kartoffeln enthalten viel Stärke, die die Verdauung durchaus mal herausfordern kann 💨. Tastet euch mit kleinen Portionen heran, auch wenn ihr neue Gemüsesorten ausprobiert. Ergänzend ,auch zur Unterstützung der Verdauung, wird der Mittagsbrei mit 1-2 EL frischem Saft angereicht. Das im Saft enthaltene Vitamin C fördert die Eisenaufnahme aus der Nahrung.

 

Zuletzt wird der Gemüsebrei ca. 3-4 Wochen nach Beikoststart noch um 20-30 g 🥩 oder 🐟 ergänzt. Dadurch wird eine Versorgung mit folgenden Spurenelementen und Nährstoffen gewährleistet

 

🤍 Eisen

🤍 Zink

🤍 Proteine

🤍 Omega-3-Fettsäuren

🤍 Jod

 

Man kann dem Brei stattdessen - z.B. bei gewünschter vegetarischer Ernährungsweise - auch ab und zu ein 🥚gelb in Bioqualität zugeben.

Entgegen der früheren Empfehlungen, potenzielle Allergene in der Beikost zu meiden, haben neuere Studien ergeben, dass es positiv auf die Toleranzentwicklung auswirkt, Allergie auslösende Lebensmittel zu füttern. Nach wie vor ist dennoch umstritten, dass Stillen, und eben auch das Stillen neben der BEI kost, am nachhaltigsten zur Vorbeugung von Allergien wirkt.

 

A B E N D B R E I 🥛

 

Als zweite Breimahlzeit wird ca. einen Monat nach Einführung des Mittagsbreis der Milchbrei eingeführt. Es eignen sich dafür sowohl Frisch- als auch H-Vollmilch, idealerweise mit mindestens 3,5% Fettgehalt und in Bioqualität, als auch Pre- oder z.B. Hafermilch. Ich nehme mittlerweile immer eine 3,8% Bio H-Milch der Supermarkt Eigenmarken, da sie geöffnet länger hält als Frischmilch. Lediglich auf Rohmilch sollte man aufgrund der möglichen Pathogene nicht zurückgreifen.

Die Milch wird um 20-30 g Getreide in Form von Instant-Flocken, Schmelzflocken, Grieß.. ergänzt und kurz aufgekocht. Gut für den Beginn eignen sich z.B. Hafer, Hirse oder Reis. Auf glutenhaltige Getreidesorten würde ich erst etwas später zurückgreifen, da Gluten (ein Klebeeiweiß) bei entsprechender Veranlagung zu einer Unverträglichkeit führen kann. Durch das Buch „Das große Buch von Babybrei und Beikost“ von Natalie Stadelmann bin ich auf das TAU-Getreide der Firma Erdmannhauser aufmerksam geworden. Dieses zeichnet sich durch eine hohe Nährstoffdichte aufgrund eines speziellen Aufschlussverfahrens, optimale Verdauung und den ureigenen Geschmack aus. Ein Schuss Saft oder Obstmus runden das Abendgericht deines Babys ab und bietet Gelegenheit für geschmackliche Variationen. Anfänglich solltet ihr zur besseren Verdaulichkeit den Brei im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnen und die Milchmenge stetig steigern. Schaut einfach, wie euer Baby die Milch verträgt.

 

Tipp: Ich koche das Obstpüree teilweise vor und friere es in Eiswürfeln portioniert ein, sodass der frisch aufgekochte Brei abends schneller abkühlt und verfüttert werden kann.

 

N A C H M I T T A G S B R E I 🍎

 

Zu guter Letzt wird als dritte Breimahlzeit der milchfreie Obstbrei eingeführt. Durch den hohen Obstanteil schmeckt er fruchtig süß und kommt bei den meisten Kindern gut an. Je nach Saison, kann man hier für viel Abwechslung für den Gaumen sorgen. Anfänglich würde ich auf mildere Obstsorten, wie z.B. 🍎 🍐 🍑 🍌 zurückgreifen. Zitrusfrüchte, wie z.B. 🥝 🍍 und Co., würde ich vorerst meiden und nur behutsam verwenden, da sie aufgrund des höheren Säuregehaltes einen wunden Po hervorrufen können.

Vorsicht gilt auch bei 🍓, da diese beim Abbau des körpereigenen Eiweißes (genauer: Aminosäure) Histidin Histamin freisetzen können, was bei empfindlichen Menschen eine Unverträglichkeit auslösen kann. Die Empfehlung für Kinder ist, nicht mehr als 100 g/Tag zu verzehren. Zudem solltest du auf ungespritztes Obst aus biologischem Anbau zurückgreifen.

Auf 100 g Obst kommen 10-15 g Getreide (wahlweise auch Zwieback oder Babykeks), das du kurz in Wasser aufkochst. Ab dem 8. Monat kannst du rohes Obst geben. Ich werde es jetzt mal testen, einen Apfel roh und klein gerieben unterzurühren. Zur ausreichenden Fettversorgung kommt noch ein TL Butter, Nussmus, z.B. Mandelmus, oder natives Pflanzenöl hinzu.

Aufgrund unterschiedlicher Inhaltsstoffe empfiehlt es sich, die Fettkomponente immer wieder zu variieren. Ich habe mit weißem Mandelmus begonnen und gebe aktuell Leinöl. Mandelmus ist ein wahres Kraftpaket, liefert aus pflanzlicher Quelle fast ausschließlich die wertvollen einfach und mehrfach gesättigten Fettsäuren. Zudem enthält es viele Mineralstoffe und Vitamine, wie

 

🤍 Kalium

🤍 Magnesium

🤍 Calcium

🤍 Niacin (Vitamin B3)

🤍 Folsäure (Vitamin B9)

 

Dadurch unterstützt es die gute Funktion von Nerven, Muskulatur und Stoffwechsel.

Leinöl stellt eine der besten Omega-3-Fettsäuren Quelle dar. Es

 

🤍 wirkt sich positiv auf die Gehirnleistung aus

🤍 bewahrt vor entzündlichen Erkrankungen

🤍 unterstützt das Herz-Kreislauf-System

 

Bei Babys darf man Leinöl allerdings nur sparsam, max. 1/2 Teelöffel pro Tag verwenden. Zudem wird das Öl schnell ranzig, sollte demnach im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 4 Wochen verbraucht werden.

 

 

Habe ich dein Interesse geweckt?

Dann Schau dich auf meinem Instagramkanal um, dort habe ich u.a. auch einen Post zu Omega 3 und mittlerweile viele Rezeptideen (Fingerfood) veröffentlicht.

 

Deine Liza

@littledinoandm